Am vergangenen Samstag haben die Feldschützen Reichenburg ihre Saison mit einem gemütlichen internen Wettkampf, «dem Rütibach-Cup», in Form eines Differenzlers eröffnet.
Mit einem achtschüssigen Programm mussten die Schützen ihre Punktzahlen im Voraus bekannt geben. Es wurden vier Runden geschossen. Wer am Schluss die kleinste Differenz in den vier Runden auf das Standblatt schreiben konnte, ging als Sieger hervor. Präsident Linus Kistler durfte für diesen Schiessanlass 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen heissen. Er zeigte sich trotz einiger Ferienabwesenden erfreut über den Besuch des Rütibach-Cups, der seit 1988 ausgetragen wird. Dieser Anlass ist entstanden, weil gerade neben dem Schützenhaus der rund 4,8 km lange Rütibach zurzeit allerdings mit wenig Wasser fliesst, bei dieser Trockenheit dennoch bewundernswert.
Pflege der Kameradschaft
Bevor der Wettkampf freigegeben wurde, wurden die teilnehmenden Schützinnen und Schützen über den Ablauf des Programmes informiert. Es galt, vier Runden à acht Schüssen auf die Scheibe A-10 zu schiessen, wovon die ersten zwei Schüsse als Probe galten. Etwas erschwert wurde das gültige Programm, indem die ersten fünf Schüsse einzeln und die letzten drei Schüsse am Schluss auf dem Monitor angezeigt wurden. Der Präsident wünschte allen gutes Gelingen, damit das von den teilnehmenden Schützinnen und Schützen angesagte Ergebnis erreicht werden kann.
Dieser Wettkampf galt gleichzeitig der Pflege des kameradschaftlichen Beisammenseins und Austauschs. Die Schützenwirte Rosy und Armin Thoma
verwöhnten die Gäste nach dem Wettkampf im Freien direkt vor der Schützenwirtschaft mit einem feinen Essen, Dessert und Getränken, sodass die Schützinnen und Schützen gerne verweilten.
Davor wurden die Resultate und Ränge des Schiessanlasses von Präsident Linus Kistler bekannt gegeben, wobei die besten zehn Ränge mit einem Geschenk belohnt wurden. Die Spannung wuchs bei der Bekanntgabe der Ränge stetig. Zu den kleinsten Differenzen kamen die Schützen im 1. Rang Linus Kistler mit sieben Differenzpunkten, jedoch mit den höheren Tiefschüssen, gefolgt von Robert Kistler auf Rang 2 mit derselben Differenz, Willi Anderegg und Franz Aschwanden, Ehrenpräsident der FSR, folgten mit acht Differenzpunkten auf den Rängen vier und fünf.

